Genuss mit allen Sinnen

Weil Genuss nicht nur auf dem Teller stattfindet.
© Simon Fortmüller
Gute Gastgeber erkennt man oft lange bevor überhaupt etwas serviert wird. Beim Ankommen. Beim ersten Blick in den Raum. Bei diesem schwer zu beschreibenden Gefühl, das man spürt.
Genau deshalb sprechen ausgerechnet wir von Mareiner über Genuss.
Wobei: So überraschend ist das eigentlich gar nicht.
Auf den Geschmack gekommen
Weil Genuss für uns nicht nur auf dem Teller stattfindet. Er steckt im Geruch von Holz. In einer Oberfläche, über die man automatisch mit der Hand fährt. Im Licht, in Materialien und in der Atmosphäre eines Raumes. Holz kann man sehen. Aber eben nicht nur. Für uns beginnt Genuss deshalb lange bevor der erste Teller serviert oder das erste Glas eingeschenkt wird.

Hauptzutat: Holz. Entscheidend ist das Zusammenspiel.
© Simon Fortmüller
Ein guter Raum auch.
Man kann schöne Möbel auswählen, gutes Licht planen und die besten Gläser aufdecken. Und trotzdem kann einem Ort etwas fehlen. Denn gute Gastlichkeit entsteht im Zusammenspiel. Aus Menschen, Materialien, Licht, Geräuschen und all den kleinen Dingen, die Gäste vielleicht gar nicht bewusst wahrnehmen. Aber sehr wohl spüren. Am Ende erinnern wir uns schließlich selten nur an das Essen. Wir erinnern uns an den Abend. An den Tisch. Die Gespräche. Die Stimmung. An den Ort, an dem aus einem Glas vielleicht drei wurden und man doch noch ein bisschen länger geblieben ist. Genau das ist Genuss für uns. Nicht nur Geschmack. Sondern das Gefühl, das bleibt.
